Wetterlage: Hoch schwächt sich ab und Tiefdruckeinfluss nimmt zu! Es wird wechselhafter! Weiterhin mild
Die Wettermodelle lassen Deutschland heute und am Montag unter Hochdruckeinfluss, aber dann soll vom Atlantik her der Tiefdruckeinfluss zunehmen. Das Hoch zieht ostwärts ab und verliert den Einfluss auf unser Wetter. Dabei wird es besonders im Nordwesten und Westen wechselhafter, aber es bleibt vorerst noch mild. Danach zunehmend unsicher in der Entwicklung !

Auch heute verbleibt Deutschland unter Hochdruckeinfluss und über die Westflanke des Hochs wird weiterhin sehr milde Luft nach Deutschland gelenkt. Es zeigt sich besonders über dem Schwarzwald eine minimale Schauerneigung, aber sonst sind überwiegend harmlose Wolken unterwegs. Verbreitet scheint die Sonne und es bleibt frühlingshaft mild. Die hier gezeigten Fronten und Tiefdruckgebiete bleiben auf Abstand. Am Montag schwächt sich der Hochdruckeinfluss dann allmählich ab und im Westen, Südwesten und dem äußersten Süden steigt das Schauerrisiko und sogar ein Gewitter ist nicht mehr auszuschließen Weiterhin gelangt sehr milde Luft nach Deutschland und somit bleibt es frühlingshaft mild. Schauen wir mal weiter auf den Mittwoch …

Wir sehen, dass das wetterbestimmende Hoch nach Osten abgezogen ist und somit nähern sich aus Westen weitere Tiefausläufer, die dann auch zunehmend die Westhälfte beeinflussen werden. Dabei schiebt sich aus Westen eine Front weiter ostwärts und gerät etwas ins Schleifen. Dabei greifen die Wolken und Niederschläge auf die Westhälfte über, kommen aber nur langsam voran. Im Vorfeld bleibt es oftmals sonnig und trocken, aber es können einzelne Schauer auftreten und auch ein Gewitter wäre möglich. Es bleibt weiterhin, besonders nach Südosten und Osten, frühlingshaft mild.
Im weiteren Verlauf werden die Wettermodelle unsicher, denn es wird ein Trog gerechnet, dessen Position recht unsicher gerechnet wird. Je nach Lage kann es besonders im Osten am Wochenende nochmals sonnig und frühlingshaft werden. Während es nach Westen hin kühler und unbeständiger wird. Das bleibt aber noch abzuwarten.

Auch das Großwetterlagenensemble zeigt mit einem positiven NAO-Index, dass sich die Tiefdrucktätigkeit auf dem Atlantik verstärken wird. Danach wird es womöglich ein Gerangel geben zwischen den atlantischen Tiefs und einem möglichen neuen Hochdruckblock über Skandinavien oder Mitteleuropa. Dadurch ist nicht klar, wie es beim Wetter nun weitergeht. Selbst das amerikanische Modell bleibt durchweg bei einem positiven NAO-Index, was für einen wetterwirksamen Atlantik sprechen würde. Dabei wäre sogar der Durchbruch zu einer Westwetterlage möglich, bei dem immer wieder Tiefausläufer bis Europa durchschwenken, wobei es abwechselnd mild und kühl werden würde. Somit bleibt abzuwarten, wie es weitergeht.