Wie im Titel schon verraten stellt sich übers Wochenende ruhiges aber eher milderes Winterwetter ein bzw mit Winterwetter hat das alles eigendlich nicht viel zu tun.
Eine Hochdruckzone mit teils über 1042hPa im Kern erstreckt sich von Russland über Belarus bis nach Polen und streckt seine Fühler auch zunehmend über Deutschland aus. Auch wenn sich gerade im Westen Niedersachsens heute noch ein Tiefausläufer bemerkbar macht, wird es nach und nach trockener aber auch etwas kühler. Mit dem schwachen Wind kann sich durch die Inversionen vielerorts gerade in den Nacht- sowie Morgenstunden auch mal etwas Nebel bilden.
Hier haben wir für euch einen kleinen Film über den Bodendruck der kommenden Tage und dort sehen wir genau wie sich die Hochdruckzone nach Westen ausbreitet aber sich auch ein wenig südwärts verlagert und damit eine Art Block bildet, sodass Tiefs vom Atlantik keine Chance haben auf Deutschland und auch Niedersachsen durchzugreifen. Die Tiefs werden einfach über Südwesteuropa in den Mittelmeerraum umgeleitet. Damit stellt sich also auch eine zunehmend trockene Wetterlage ein. Kommen wir nun Wetter am heutigen Freitag sowie den Trend fürs Wochenende
Das Wetter am heutigen Freitag

Heute beschäftigt uns gerade im Westen Niedersachsens ein schwacher Tiefausläufer und dieser bringt im laufe des Tages gerade so über dem Emsland aber auch dem Raum Osnabrück bis zur Nordseeküste sowie auch nach Hamburg hoch etwas Regen mit sich, im Rest des Bundeslandes bleibt es zwar trocken aber eben auch sehr wolkig. Im Südosten hingegen sind immer mal wieder Auflockerungen mit von der Partie also kann sich hier auch mal öfter die Sonne zeigen
Die Temperaturen erinnern heute schon fast an einen Vorfrühling und das im Januar. Die Tageshöchstwerte steigen an der Küste sowie im angrenzendem Binnenland auf ungefähr 8 bis 9 Grad, im Rest des Bundeslandes auf 10 bis 11 Grad an.
Der Wind weht hierbei meist aus südlichen Richtungen und ist dabei meist schwach bis mäßig, nur im Harz muss in höheren Lagen auch mal mit Sturmböen um die 80 km/h oder etwas mehr gerechnet werden.
In der kommenden Nacht zieht das leichte Regengebiet über die Nordsee nach Schleswig-Holstein ab und gerade im Westen Nordwesten ist noch mit einigen Wolken zu rechnen. Ganz im Nordwesten um Emden herum kann sich auch mal etwas Nebel ausbilden. Im Südosten hingegen kann es teilweise sogar richtig aufklaren und wenn man auch möchte ein paar Sterne beobachten.
Die Temperaturen sind ziemlich einheitlich und liegen ungefähr bei 5 bis 7 Grad . Zudem weht der Wind weiterhin aus Süden, ist dabei aber eher schwach unterwegs.
Nun kommen wir zum Wetter am Samstag, den 17.01.2026

Hier sieht das Wetter schon anders aus. Durch zunehmenden Hochdruckeinfluss sind zwar noch einige Wolken dabei, tendenziell hat dieses mal aber die Emsvechteregion die meiste Sonne zu erwarten auch wenn die Chancen im restlichen Bundesland nicht gleich 0 sind. Gerade im Süden z.B. Ecke Goslar kann sich auch noch etwas Nebel halten.
Die Tageshöchstwerte klettern gerade im Westen auf um die 9 Grad, sonst kann es unter dem mancherorts grauem Himmel nur für Temperaturen um 4 bis 7 Grad reichen.
Hier haben wir es mit Ostwinden zutun, weshalb sich auch die Temperaturen von Ost nach West nach und nach abkühlen. Die Windgeschwindigkeiten sind aber eher schwach bis mäßig ( 20 bis 30 km/h).
In der Nacht zum Sonntag hält sich eine teils zähe Wolkendecke, nur in den südlichen Regionen kann es zwischendurch mal für ein paar Auflockerungen reichen.
Die Tiefstwerte fallen wieder teils in den Frostbereich. So ist es tendenziell im Nordwesten etwas milder mit Werten von 1 bis 3 Grad, sonst fällt diese auf 0 oder auch teils darunter. Neben Bodenfrost muss also gerade, wenn sich auch etwas Nebel bilden sollte, mit Glätte durch Nebelnässe gerechnet werden.
Der Wind weht auch hier meist schwach aus Ost/Südost durchs Bundesland.
Das Wetter am Sonntag. den 18.01.2026

Nun sind wir schon beim Sonntag und wie wir sehen tut sich in der Wetterregie weiterhin nicht all zu viel. Ganz im Westen also die Ecke Emsland kann es erneut etwas Nebel in den Morgenstunden geben, auch in den südlichen Regionen ist dieser nicht ausgeschlossen. Sonst ist es im Tagesverlauf vielerorts bewölkt, wobei sich ab den Nachmittagsstunden von Südosten her immer mehr die Sonne durchsetzen kann.
Die Höchstwerte liegen aber verbreitet nur noch bei 3 bis 5 Grad, also deutlich kühler als die Tage davor.
Der Wind weht auch hier weiterhin aus Südosten, ist dabei aber eher schwach unterwegs.
In der Nacht zum Montag wird es voraussichtlich überall Sternenklar sein. nur wieder ganz im Nordwesten kann sich wieder örtlich wieder Nebel ausbilden.
Die Tiefstwerte liegen bereitet bei 0 bis -1 Grad im Frostbereich, teilweise kann es auch mal auf -2 Grad runter gehen.
Der Wind weht hier wieder mehr aus östlichen Richtungen, weiter ist er aber schwach unterwegs.