Wettertrend

14-Tage Trend: Milder Westen, kalter Osten

Deutschland liegt derzeit am Rand eines kräftigen Hochs über Osteuropa und einer schwachen Tiefdruckrinne im Westen in einer östlichen Strömung, mit der mäßig kalte und zunehmend trockene Kontinentalluft nach Deutschland transportiert wird. Dieser “Hochdruck-Block” sorgt auch in der kommenden Woche dafür, dass die atlantischen Tiefdruckgebiete zumindest vorerst keine Chance bekommen, sich durchzusetzen und unser Wettergeschehen unmittelbar vollständig zu beeinflussen.

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Zum Beginn der neuen Woche ist es vor allem im Süden und Westen noch recht mild mit Temperaturen um 5 bis 7 Grad, während es im Norden und Osten mit 2 bis 4 Grad schon etwas kälter ist. Verbreitet ist es dabei – bis auf ein paar Hochnebelfelder im Südwesten – recht freundlich und es bleibt erstmal überall trocken. Im Laufe der Woche setzt sich dann in der Westhälfte der Tiefdruckeinfluss etwas durch, im Osten dominiert hingegen weiter der Hochdruckeinfluss, was so für eine Zweiteilung des Wetters über Deutschland sorgt.

Zum kommenden Wochenende hin könnte es dann besonders im Norden und Osten mit Höchsttemperaturen um -5 Grad richtig frostig werden. Nachtsüber fallen die Temperaturen dann auf Tiefstwerte von um -10 Grad. Im Westen hingegen bleibt es bei einer eher südlichen Strömung weiter bei den leicht milden Tageshöchstwerten um 4 bis 5 Grad.

14 Tage Städte-Trend:

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Weitere Aussichten:

Wie es danach weitergeht und ob es tatsächlich – wie einige Modelle berechnen – nochmal zu einem überregionalen Kaltlufteinbruch über Deutschland kommt, ist derzeit noch unsicher. In der letzten Januarwoche setzt sich nach aktuellem Stand allmählich auch im Westen wieder die kältere Luft durch, während es im Osten ab dem Wochenende bei mäßigem Dauerfrost bleibt.

Marcus Rohloff

Das Wetter spielt in meinem Leben schon seit meinen Kindertagen irgendwie eine große Rolle. Besonders die Gewitter haben schon immer eine gewisse Faszination in mir geweckt, auch wenn diese anfangs einer meiner größten Ängste waren. Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich mich als Kind bei einem Gewitter meistens immer unter der Bettdecke verkroch oder zu meiner Mutter floh und hoffte, dass es schnell vorbei zog. Ich hatte furchtbare Angst, vor allem vor dem Donner, den ich als Kind irgendwie auch immer viel intensiver wahrgenommen hatte als wie ich ihn heute wahrnehme. Umso unglaublicher ist es eigentlich, dass ich mit der Gewittersaison 2025, nun schon achtzehn Jahre als Gewitterjäger und Wetterfotograf in Deutschland und dem angrenzenden europäischen Ausland unterwegs bin. Aus dem Hobby ist natürlich längst eine Leidenschaft geworden, aus dem Interesse an Gewittern wuchs das Interesse am gesamten Feld der Meteorologie. Es ist ein fester Teil meines Lebens geworden. Meine ersten Berührungspunkte mit dem Thema Sturmjäger hatte ich damals, wie viele andere meiner Kollegen tatsächlich auch, durch den Film “Twister”. Ich muss allerdings ehrlich gestehen, dass mir zu dieser Zeit noch gar nicht klar war, dass genau dieser Film dafür sorgen sollte, dass diese Leidenschaft einige Jahre später ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens werden würde und ich mich voll und ganz der Faszination Gewitter und der Meteorologie verschreiben werde. Tatsächlich dauerte es auch noch ein paar weitere Jahre bis zu meiner ersten Gewitterjagd. In dieser Zeit versuchte ich mir, über diverse Bücher so viel meteorologisches Grundwissen und vor allem Wissen über Gewitter und Tornados anzueignen, wie es damals eben möglich war (Internet war zu dieser Zeit noch eine ziemlich teure Angelegenheit). Immer wenn ein Gewitter aufzog, beobachtete ich dieses über das Fenster von unserem Dachboden und machte mit meiner kleinen Digitalkamera, welche es gerade mal auf - ich… More »

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