
Wir haben es auch am Wochenende mit der eingefahrenen Wetterlage zu tun. Dabei liegt Deutschland zwischen Hoch DANIEL über Russland und Fennoskandinavien und dem zweipoligen Tief PATRICIA mit seinen Kernen über dem Mittelmeer und den Britischen Inseln. Damit liegt die Nordosthälfte weiter im Zufluss kalter Festlandsluft, im übrigen Deutschland setzt sich etwas mildere Atlantikluft durch.


Insgesamt tut sich die Sonne am Wochenende sehr schwer. Lediglich in Alpennähe, Schwaben und Mittelfranken zeigt sie sich zwischenzeitlich. In der Westhälfte fällt immer mal wieder etwas Regen . Hier ist am Morgen örtlich noch Glatteis möglich. Wir haben es in Deutschland mit starken Temperaturgegensätzen zu tun. In der Nordosthälfte liegen die Höchstwerte bei −4 bis 0 Grad, sonst bei 2 bis 7 Grad, mit den höchsten Werten im Südwesten. Es weht weiter ein schwacher oder mäßiger Ost- bis Südostwind mit frischen bis starken Böen an den Küsten.
In der Nacht im Westen bis in die Mitte örtlich leichte Niederschläge, meist als Regen mit örtlicher Glatteisgefahr. Sonst stark bewölkt, aber trocken. Im Süden und der Mitte gibt es örtlich Nebel. Es kühlt auf –10 Grad im Osten und +3 Grad am Niederrhein ab.


Der Sonntag zeigt sich teils aufgelockert bewölkt mit kurzen sonnigen Momenten. Oft bleibt es aber auch stark bewölkt oder nebelig-trüb. Vereinzelt fällt etwas Niederschlag, im Osten als Schnee, sonst als Nieselregen. In der Mitte vom Nordwesten bis in die Mittelgebirge teils gefrierend. Im Norden und Osten leichter, in Odernähe auch mäßiger Dauerfrost zwischen −8 und 0 Grad, am Rhein und westlich davon 5 bis 8 Grad.
Zum Wochenstart wenig Änderung.

