Kaltfront lässt Schneefallgrenze sinken, wird nach Osten aber ausgebremst
Heute sorgt die Kaltfront eines ausgedehnten atlantischen Tiefs für zunehmende Bewölkung und Regen der mitunter auch kräftiger fallen kann. Durch einen erhöhten Druckunterschied ist der Wind heute ein Thema. Vor allem in den Hochlagen drohen Sturmböen ! In vielen Tieflagen sind steife Böen zwischen 50 und 60 km/h wahrscheinlich. Hinter der Front sinkt die Schneefallgrenze deutlich ab !

Die Isobarenkarte zeigt uns die heute Wetterlage und die bereits erwähnte Kaltfront. Diese hat Deutschland erreicht und verlagert sich ostwärts wobei sie aber ausgebremst wird und zögerlicher wird. Hinter der Kaltfront fliesst deutlich kühlere Luft ein und lässt die Schneefallgrenze auf bzw. um 500 Meter sinken wodurch im Hochsauerland und der Eifel in der kommenden Nacht Schnee fallen kann. Durch die dichte Isobarendrängung lässt sich ein deutlicher Druckunterschied erkennen. Dieser wird sich heute beim Wind zeigen wie im Titeltext schon zu lesen ist. Im Vorfeld der Front wird milde Luft bis weit nach Norden geführt. Durch das Hoch das wir nach Osten hin sehen wird die Kaltfront abgebremst. Denn es hält deutlich dagegen.

Wir sehen das aus der Kaltfront eine rückläufige Warmfront gebildet hat und im Bereich Tschechien und Norditalien haben sich zweit kleine Tiefs gebildet. Deutschland wird dabei in der Kaltluft liegen, wobei der äußerste Osten von der nahe liegenden Warmluft profitieren könnte. Durch den aufgefächerten Luftdruck dürfte der Wind dann kein Thema mehr sein. Die Front wird uns jedoch am Samstag mit Niederschlägen weiter beschäftigen die nach Westen hin in Schauer übergehen. Selbst ein Gewitter kann besonders nach Nordwesten nicht ausgeschlossen werden. In den Hochlagen sind Schneeschauer zu erwarten. Die Front arbeitet sich nur langsam ostwärts voran und hier sind bei wechselnder bis starker Bewölkung Regenfälle zu erwarten. Nur im äußersten Osten und Südosten bleibt es wahrscheinlich bis zum Abend trocken.
Am Sonntag gelangt Deutschland unter Zwischenhocheinfluss und beschert uns einen freundlichen Sonntag. Nur nach Osten und Südosten hin sind bei dichter Bewölkung weitere Regenfälle zu erwarten. Sonst scheint verbreitet die Sonne und es sind gelegentlich Schauer möglich. Dabei ist es aber sehr kühl mit oftmals 6 bis 11 Grad. In der kommenden Woche könnte sich dann ein neues Hoch bemerkbar machen und auch mildere Luftmassen könnten wieder eine Rolle spielen.