
Guten Morgen, liebe Leser und Leserinnen der Deweko. Waren wir die Woche noch von Sonne und milden Frühlingstemperaturen verwöhnt, so wird sich ab dem Nachmittag und Abend eine Kaltfront das milde Wetter für einige Zeit deutlich verdrängen. Schauen wir uns das mal an.

Aktuell ist es zumindest noch vielfach sonnig und mild, doch auf der Nordsee ist schon ein erstes Regenband zu sehen, das sich dann weiter Richtung Binnenland bewegen wird.

So gegen 14.00 Uhr ist im Westen von NRW, Teilen von Niedersachsen und Hamburg sowie Schleswig-Holstein schon mit Regen zu rechnen. In Teilen Ostdeutschlands sind ebenfalls einige Schauer und teils Gewitter dabei.

Auf die Region Aachen sowie die Eifel kommen nach 16.00 Uhr auch Gewitter hinzu sowie kräftige Regenfälle bis 15 mm/m².

Die Karte für signifikantes Wetter vom Deutschen Wetterdienst (DWD) für den Samstag zeigt für den Westen Deutschlands eine Warnzone, die vom Niederrhein bis zum Hunsrück für Gewitter reicht, die dort möglich sind.

Der Sonntag ist dann nach Durchzug der Kaltfront im Norden und Westen kühler, aber teils bedeckt, teils freundlich. Dagegen werden Schauer und Gewitter in der Mitte und im Osten des Landes ein Thema. Auch hier werden die milden Temperaturen deutlich ausgeräumt.

Das Meteogramm für Aachen zeigt den deutlichen Knick nach unten am Abend von Sa auf So und wir werden in nächster Zeit kaum noch die 20 Grad tagsüber erreichen. Nachts kühlt es dann bis kurz vor dem Gefrierpunkt ab. Frost sollte aber keiner erreicht werden.

Ein Blick in die Eifel (hier der Nürburgring) ist mit dem scharfen Knick ab dem Abend noch mal ein Ticken kühler und hier könnte dann auch mal Frost ein Thema werden.
Dies ist mal wieder einer Blocking-Wetterlage zu verdanken, die sich weiterhin mit einem massiven Hochdruckblock über Skandinavien erstreckt und an deren Ostflanke kühle Luftmassen mit einer Ostströmung zu uns zieht.
Ein schönes Wochenende wünscht ihnen ihre Deweko und Tobias Schmitz.